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JA zur Mietwohnschutz-Initiative am 28.09.2008
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Jetzt abstimmen! Jede Stimme zählt!
Nutzen Sie die verbleibenden Tage! Ermuntern Sie unschlüssige Personen
in Ihrem Umfeld, abstimmen zu gehen!
Und treffen Sie uns vom MV Basel und unsere Grossrätinnen und unseren
Grossrat jeden Freitag und Samstag an unseren Strassenaktionen!
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Was haben der Johanniterhof und der Untere Rheinweg gemeinsam? Was die Thomi&Frank-Häuser an der Riehenstrasse mit dem Hechtliacker am Fuss des Bruderholzes? Oder die Stamm-Yakin-Häuser eingangs Feldbergstrasse mit dem Esterli in Riehen, dem Tiefen Boden oder dem Finstern Boden?
Überall wohnen Mieterinnen und Mieter gut und günstig. Überall hilft man sich, und die Nachbarskinder spielen glücklich miteinander.
Bis ein so genannter Investor kommt, um die Wohnungen – früher oder später – auf den Kopf zu stellen. Küchen und Bäder sollen nun herausgerissen werden. Die neuen Lavabos sollen rechts statt links montiert werden und die WCs links statt rechts. Unpraktisch zwar, aber schön teuer und deshalb gut zur Verrechnung mit den neuen Mieten.
Wer drinnen wohnen bleibt, hat zunächst Staub und Ärger zu ertragen – und später eine um Vieles höhere Mietrechnung. Monatsende für Monatsende. Offiziell handelt es sich um «Wertvermehrung». Langjährige Mietparteien kommentieren anders: «Minderwert», «Spekulationsprofit», oder: «Unfug!»
Andere können nicht einmal wohnen bleiben; «Entmietung» lautet das neue Zauberwort der Profi teure und Vertreiber. Erst das ganze Haus leerkündigen, um dann bequem billigsanieren und teuervermieten zu können.
Dies darf nicht länger sein!
Deshalb: JA zur Mietwohnschutz-Initiative am 26.–28. September!
Lassen Sie sich nicht verunsichern von der Angstkampagne der
Grossinvestoren, welche sich hinter den Parteipräsidenten und den teuren
Inseraten verstecken. Glauben Sie unseren Hunderten von direkt
Betroffenen, die JA sagen. Zum Beispiel unseren 4 Prominenten von
unseren Wahlplakaten:
Was Betroffene dazu sagen
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Marcel Kunz, 65, pens., ex-Torhüter FC Basel, wohnt in der Überbauung Im Esterli in Riehen:
«Ich sage JA am 28. September, weil eine Sanierung mit uns im Haus partnerschaftlich abgesprochen werden soll.»
Heute darf der Vermieter Sanierungen von zweifelhaftem Wert vornehmen. Heute
kann er sich auch über die Bedürfnisse der Mietparteien hinwegsetzen.
Wir vom MV Basel verlangen mit der Mietwohnschutzinitiative, dass die Mietparteien sich mitbeteiligen können und dass die Mietzinse dabei fair bleiben. Wo Missbrauch herrscht, soll wie in der Schweiz üblich eine paritätische Einrichtung für Korrekturen sorgen. Der anständige Vermieter hat nichts zu befürchten und verliert weder Zeit noch Geld.
Rechtzeitig miteinander sprechen – statt hinterher die Faust im Sack machen müssen!
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Eva Südbeck-Baur, 45, Theologin, wohnt in der Überbauung Florastrasse/Unterer Rheinweg im Kleinbasel:
«Ich sage JA am 28. September, weil eine Sanierung unserer Mietwohnungen ökologisch und energieeffi zient sein soll.»
Heute darf der Vermieter Sanierungen von zweifelhaftem Wert vornehmen. Heute
kann er sich auch über Ökologie und Umwelt und damit über die Interessen der Mietparteien hinwegsetzen.
Wir vom MV Basel verlangen mit der Mietwohnschutzinitiative, dass Sanierungen ökologisch wirksam zu sein haben. Ein kantonaler Geldfonds soll erfahrene Fachleute unterstützen und für wirklich mieterfreundliche Nachhaltigkeit sorgen. Dieser Fonds soll paritätisch verwaltet werden.
Die Heizkosten dämpfen – statt die Mieten hochtreiben!
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Karl Wohler, 84, Buchhändler, wohnt in der Überbauung Johanniterhof (St.Johanns-Vorstadt) in Grossbasel-West:
«Ich sage JA am 28. September, weil eine Sanierung uns nicht aus unserem angestammten Ort vertreiben und uns nicht unsere Nachbarhilfe zerstören soll.»
Heute darf der Vermieter Sanierungen von zweifelhaftem Wert vornehmen. Heute
darf er sich auch über die guten Beziehungen unter den Mietparteien hinwegsetzen, und er darf Alt und Jung auseinanderreissen.
Die Mietwohnschutzinitiative des MV Basel verlangt, dass Sanierungen auf die Menschen im Haus und auf ihr gutes Zusammenleben gebührend Rücksicht nehmen. Niemand soll vorzeitig in eine Altersstruktur oder in Not und Elend gedrängt werden. Nachbarhilfe und der Charakter des Hauses sollen bei einer Sanierung angemessen mit berücksichtigt werden.
Auf Nachbarhilfe Rücksicht nehmen – statt Alt und Jung auseinanderreissen!
>> zur eigenen Homepage www.johanniterhof.ch
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Marcel Berlinger, 79, Gestalter & Maler, wohnt im Hechtliacker-Hochhaus in Grossbasel-Ost:
«Ich sage JA am 28. September, weil eine Sanierung nicht zur Kaputtsanierung unserer Mietwohnungen führen darf.»
Heute darf der Vermieter Sanierungen von zweifelhaftem Wert vornehmen. Heute
darf er gewachsene Strukturen – inkl. Küchen und Bäder – lieblos billigsanierenund das Ganze später teuervermieten.
Wir vom MV Basel verlangen mit der Mietwohnschutzinitiative, dass man den Mietparteien nicht Luxus aufzwingen kann. Und auch sonst nichts Unnötiges, welches sich gegen die Wohn- und Lebenssituation der Mietparteien im Haus oder gegen den Charakter des Hauses selbst richtet.
Rechtzeitig korrekt planen – statt hinterher streiten müssen!
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Unterstützung
Unterstützung findet unsere Mietwohnschutzinitiative u.a. in folgenden Kreisen:
>> Text "Ja zu bezahlbaren Mieten" in der Zeitung der Gewerkschaft Unia
>> Text "Ja zu einem notwendigen Regelwerk" in der Zeitung der Gewerkschaft VPOD
>> Text "AVIVO steht hinter den Mietern" in der Zeitung von AVIVO
Argumente zusammengefasst
JA zu massvollen Sanierungen mit bezahlbaren Mietzinsen!
JA zu mehr Einfluss der Mieterinnen und Mieter!
JA zu sanften Renovationen mit ökologischen Förderbeiträgen!
JA zum Schutz vor Abbruch oder Umwandlung in Büros bzw. Stockwerkeigentum!
JA zur Rettung des bestehenden Gesetzes (GAZW)!
JA zu einer angemessenen Missbrauchskontrolle bei
Mietzinsen!
JA zum Schutz der «ganz normalen» Mietwohnungen!
Spenden
Eine Volksinitiative kostet viel Geld und bedeutet enormen Zusatzaufwand. Unsere angestammten Dienstleistungen sollen darunter nicht leiden. Dies gilt vor allem für die Rechtsberatung.
Wir sind daher froh und dankbar für jede (noch so kleine) Spende. Falls Sie unser Vorgehen und unsere Initiative also gut finden, dann notieren Sie bitte für das Monatsende unser Postkonto: 40-27794-2.

Unsere Plakate vor dem Mieterinnen- und Mieterverband am Claraplatz (Fotomontage: G. Studer)
Flyer und Plakate
>> Flyer zur Mietwohnschutz-Initiative (PDF)
>> Flyer und Plakate auf Papier bestellen
Weitere Informationen
>> Chronologie der Mietwohnschutz-Initiative
>> Initiativtext der Mietwohnschutz-Initiative
>> Nachschau zur Mietwohnschutz-Initiative
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